Blockchain Strom

Sun Exchange: Wenn aus Solarstrom Bitcoin wird

Das südafrikanische Unternehmen Sun Exchange investiert in Blockchain-Palttformen und alternative Energien

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EUROPEAN PRESS GROUP

Die bevorstehende Energiewende verlangt neue Ideen und Lösungen in der Strominfrastruktur. Erneuerbare Energien lassen sich dabei durch dezentrale Versorgungsnetzwerken effizienter vermarkten. Die benötigte digitale Infrastruktur könnte durch die Blockchain-Technologie bereitgestellt werden. Ein Start-up aus Südafrika beweist, dass sich hierbei auch für Entwicklungsländer riesige Potenziale auftun.

Die südafrikanische Sun Exchange konnte eine drei Millionen US-Dollar Finanzspritze von einem Fonds der Britischen Arch Emerging Market Partners sichern. Das Start-up mit Sitz in Kapstadt arbeitet an einer Blockchain-basierten Plattform für die dezentrale Verteilung von Solarenergie.

Mit der Investition schloss es nach eigenen Angaben erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde ab. Seit 2019 nahm das Unternehmen dabei vier Millionen US-Dollar ein.

Sun Exchange verfolgt ein innovatives Geschäftsmodell, bei dem Solaranlagen zuerst durch Crowdfunding finanziert und dann an südafrikanische Organisationen vermietet werden. Über die Blockchain-Plattform können Investoren einzelne Solarzellen erwerben. Bezahlbar sind diese in der südafrikanischen Landeswährung Rand (ZAR) oder in Bitcoin. Sobald die Solaranlagen stehen, erhalten die Investoren BTC für die Energie, die ihre Solarzellen produziert haben.

Das Start-up konnte auf diese Weise bereits 31 Energieprojekte für diverse südafrikanische Schulen, Geschäfte und Organisationen verwirklichen. Die Plattform verzeichnet dabei 17.000 Investoren aus 162 Ländern.

Sun Exchange rechnet mit einer steigenden Nachfrage für dezentrale Energielösungen in Südafrika. Der staatliche Energiekonzern Eskom steht kurz vor einem Bankrott. Stromausfälle sind in Südafrika inzwischen keine Seltenheit.

Sun Exchange möchte das neuste Investment für eine Erweiterung des eigenen Angebots nutzen. Das Unternehmen verspricht, die Mitgliederzahlen der eigenen Plattform auszubauen und neue Arbeitsplätze bereitzustellen.

Das Start-up plant insbesondere eine Expansion in andere afrikanische Staaten südlich der Sahara. Hierzu William Barry, Managing Director on Arch: "Sun Exchange ist in der Lage, sich als eine treibende Kraft in der bevorstehenden globalen Energie- und Wirtschaftstransformation zu etablieren, mit einer einzigartigen Plattform, die die Kraft einer geeinten globalen Gemeinschaft nutzt, um das Potenzial der dezentralen Solarenergie in Schwellenländern freizusetzen. Wir freuen uns, mit Sun Exchange auf dieser Reise zusammenzuarbeiten, um den Erfolg, den das Unternehmen bereits in Südafrika verzeichnen konnte, auf die Zielmärkte der ARPF [Africa Renewable Power Fund] in Subsahara-Afrika auszuweiten."

Auch in Deutschland prognostiziert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dass der Blockchain eine Schlüsselrolle bei der Umstellung der Energieinfrastruktur zukommen wird. Ein im Februar veröffentlichtes Gutachten zur dezentralen Energieversorgung beschreibt verschiedene Konzepte der Stromverteilung auf Basis der Blockchain.

Danach würde der Wechsel zu erneuerbaren Energien eine Dezentralisierung des Stromnetzes erforderlich machen. Die Zukunft der Stromnetze wären lokale Versorgungsnetzwerke, in denen die Energie direkt vom Produzenten zum Verbraucher gelangt. Hierfür sei eine automatische Verteilung des Stroms notwendig, die von einer Blockchain-Plattform übernommen werden könnte. Der Bericht stellte ebenfalls erste Projekte in diesem Bereich vor.

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