Kriminalität

Chinesische Polizei friert tausende Krypto-Konten ein

Der chinesische Nachrichtendienst 8btc nennt mehr als 4.000 solcher Bankkonten, die in Geldwäsche, Bandenbetrug, Online-Betrügereien und Abzockereien verwickelt gewesen sein sollen

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EUROPEAN PRESS GROUP

Die chinesische Polizei hat im Rahmen umfangreicher Ermittlungen und Razzien die Konten tausender Krypto-Nutzer teilweise "unwiderruflich" eingefroren. Die Krypto- und Fiat-Assets seien Teil illegaler Aktivitäten heißt es.

Betroffen sind Konten von Krypto-Over-the Counter-Käufern und -Verkäufern. Grund: Die Transaktionen seien möglicherweise für kriminelle Aktivitäten genutzt worden. Der chinesische Nachrichtendienst 8btc nennt mehr als 4.000 solcher Bankkonten, die in Geldwäsche, Bandenbetrug, Online-Betrügereien und Abzockereien verwickelt gewesen sein sollen.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Wallet-Anbieters Bixin, Sun Xiaoxiao, schreibt in einem Beitrag auf dem chinesischen Nachrichtendienst Weibo, dass auch sein Konto eingefroren worden sei. Er bestätigte, das sei auch vielen anderen Nutzern widerfahren. Xiaoxiao postete jedoch noch am selben Tag, dass typische Ursachen hinter solchen Sperren Schneeballsysteme, Geldwäsche, Telekommunikationsbetrug oder Glücksspiel seien.

Kurios: Die polizeilichen Maßnahmen seien auch bei Konten erfolgt, die nachweislich nichts mit kriminellen Machenschaften zu tun hätten. Die Behörde gäbe diese sofort wieder frei, sollte sie keine Beweise finden. Es bliebe aber unklar, um wie viel Geld und Coins es sich hier handele. Es wird spekuliert, dass es um Millionenbeträge geht.

Federführend ist demnach die Polizei in Guangzhou, einer Stadt in der Provinz Guangdong. Nach Angaben der Polizei haben Betrüger eine gefälschte Huobi-Website erstellt. Damit seien Investoren in die Falle gelockt worden. Die Einnahmen aus dem betrug seien dann auf ausländische Konten überwiesen worden.

Die Zentralbank Chinas, die People’s Bank of China (PBOC), geht immer stärker gegen Geldwäsche und Online-Betrug vor. Tatsächlich bringen die Maßnahmen der Polizei aber zahlreiche Probleme für chinesische Krypto-Benutzer, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Insbesondere wenn Konten über Monaten nicht mehr nutzbar sind.

Seitdem die PBOC offiziell den Krypto-Handel im Jahr 2017 verbot, nutzen viele Chinesen ausschließlich den Over-the-Counter(OTC)-Handel, um Kryptowährungen mit Yuan zu traden. Dies sei die einzige Möglichkeit für chinesische Nutzer, an Kryptos zu gelangen. Nur die wenigsten Benutzer können diese Regelungen über Auslandskonten umgehen.

OTC bedeutet „Over-The-Counter“. Er ist auch als außerbörslicher Handel bekannt. Hierbei wird ein Geschäft direkt zwischen zwei Marktteilnehmern abgewickelt, ohne, dass eine Börse als Mittelsmann involviert ist.

China arbeitet jedoch weiter daran, im internationalen Wettbewerb die Führungsposition in der digitalen Welt zu übernehmen. Kryptowährungen sind offiziell legal. Das Land arbeitet mit ihrem eigenen digitales Zentralbankengeld (CBDC). Zudem deklarierte ein Gericht, der Shanghai No.1 Intermediate People’s Court, Bitcoin offiziell als geschütztes Gut. Und der Shenzhen Futian District People’s Court entschied, dass auch Ethereum ein legales Eigentum mit wirtschaftlichem Wert ist. Ein weiteres Gesetz schützt Erbschaften in Kryptowährungen.

Bleibt die Frage offen, warum der Handel nicht funktioniert.

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